- Aufgrund der Topographie des Einzugsgebietes sowie der
geodätischen Lage des Klärwerkes, ca. 15 m über dem Meeresspiegel,
sind für den Antransport des Schmutzwassers gut 20 Pumpstationen
nötig.
- Die Wismarer Kläranlage befand sich in den vergangenen
Jahren in einem Erneuerungsprozeß.
- Der EVB nahm diese Arbeiten bei laufendem Betrieb der
bestehenden Anlage vor, um eine permanente Entsorgung gewährleisten
zu können.
- Das umfassende Bauvorhaben mit einem Volumen von ca. 60
Mio. DM ließ sukzessive eine neue Kläranlage entstehen.
- Ziel dieser umfangreichen Investitionen war eine an den
Stand der Technik angepasste Abwasserreinigung in Wismar
und, nicht zuletzt, eine stetige Verbesserung der Wasserqualität
in der Wismarbucht. Bei der Gestaltung des Bauablaufes wurde
darauf Wert gelegt, bereits bei Inbetriebnahme einzelner
Anlagenteile eine Verringerung der Ablaufwerte zu erzielen.
- Die Fertigstellung der Anlage erfolgte im Juni 2002 in
insgesamt 5 Bauabschnitten.
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Klimaschutz-Teilkonzept |
Für die Kläranlage der Hansestadt Wismar wird durch das Ingenieurbüro Friedrich, August-Bebel-Straße 14, 19055 Schwerin, ein Klimaschutz-Teilkonzept erarbeitet.
Das Vorhaben wird vom Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, welcher Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist, gefördert – (FKZ 03KS1814).
www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen
www.bmu-klimaschutzinitiative.de
Mit dem Klimaschutz-Teilkonzept sollen Möglichkeiten untersucht und aufgezeigt werden, um den Energieverbrauch auf der Kläranlage Wismar langfristig unter der Prämisse der Einhaltung der Überwachungswerte und der Problematik der Abwasserbehandlung einzusparen.
Im Ergebnis sollen gemeinsam vom Ingenieurbüro Friedrich und dem Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb der Hansestadt Wismar Vorschläge für kurz-, mittel- und langfristige Investitionen erarbeitet werden, die in den Investitionsplan des Betriebes fließen.
Das Vorhaben hat eine Laufzeit vom 01. Oktober 2011 bis 31. März 2012. |
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