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Jeden Tag fallen
viele Liter Abwasser an, die abgeleitet und gereinigt werden müssen,
bevor sie in die Vorflut eingeleitet werden können.
Das Kanalisationsnetz des EVB nimmt das viele Abwasser auf und sorgt
für eine umweltgerechte Entsorgung des Schmutz- und Regenwassers in
unterirdischen Systemen.
Unter der Oberfläche, meistens unter öffentlichen Straßen und Plätzen,
befinden sich ca.
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250 km Kanalnetz
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die regelmäßig gewartet, gepflegt, repariert, saniert und erweitert
werden müssen.
Das über einhundert Jahre alte Entwässerungssystem der Altstadt Wismars
wurde in seinem Bestand mittels Kameras untersucht, um notwendige
Maßnahmen zur Sanierung einleiten zu können. |
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| Was passiert bei der
Sanierung? |
- In der Altstadt und einigen Randbereichen der Hansestadt
Wismar besteht
als Entwässerungssystem die Mischwasserkanalisation.
- Das bedeutet, dass Regen- und Schmutzwasser durch einen
gemeinsamen Kanal fließen.
- Das bedeutet aber auch, dass es bei Starkregenereignissen
zu Rückstauerscheinungen bis in die Keller der angrenzenden
Grundstücke kommen kann.
- Vorhandene Entlastungsbauwerke führen zu einer erhöhten
Umweltbelastung für die Vorfluter.
- Aus diesem Grund wird versucht, bei einer notwendigen
Sanierung die Mischwasserkanalisation durch eine Trennkanalisation
zu ersetzen.
- Bei beengten Straßenverhältnissen wird zwangsweise die
Mischwasserkanalisation beibehalten.
- Je nach technischem bzw. hydraulischem Zustand der Kanäle,
erfolgt ein Auswechseln oder eine grabenlose Sanierung (z.
B. Inliner) dieser Leitungsabschnitte.
- Als Entscheidungshilfe wird die vorliegende Generalentwässerungsplanung
herangezogen.
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| Der Anschluss an die
Trennkanalisation |
- Im Zuge der ständigen Erweiterung der Kanalisation werden
neue Gewerbe- und Wohngebiete an das städtische Abwassernetz
angeschlossen.
- Gleichzeitig werden Stadtrandwohngebiete, die bisher über
Kleinkläranlagen und abflusslose Gruben abwassertechnisch
entsorgt wurden, sukzessiv in das zentrale Kanalisationsnetz
eingebunden
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| Warum ein neues System? |
- Beim Trennsystem werden Regen- und Schmutzwasser getrennt
abgeleitet.
- Das Regenwasser fließt auf kürzestem Weg in den nächsten
Vorfluter.
- Die reduzierte Schmutzwassermenge gelangt bis zur Kläranlage.
- Dadurch werden Abwasserpumpwerke und Reinigungskapazität
der Kläranlage entlastet.
- Der Zufluss von salzhaltigem Ostseewasser bei Hochwasser,
besonders im Gebiet des "Alten Hafens" als Problemsituation
für die Kläranlage, wird weitestgehend ausgeschlossen.
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