¬  Der Weg der Wassertropfen
¬  Wie vermeide ich Müll?
¬  Wasser sparen - Schmutzwasser


Ich bin Bini aus Wismar. Stets neugierig und in unserer Stadt unterwegs, kann ich Euch viele tolle Geschichten erzählen. Wenn Ihr wollt, erzähle ich Euch hier die Geschichte von der Reise der kleinen Wassertropfen, die mit ihren Freunden durch dick und dünn gehen.


Die Quelle ...


... ist die Herkunft aller Bäche und Flüsse und auch die der Wassertropfen. Wassertropfen befinden sich ständig auf der Reise — in einem sogenannten Wasserkreislauf. Ihr wißt ja sicher, dass aus einer Quelle ständig Wasser sprudelt. Den ganzen Tag lang und nachts, wenn alle schlafen. An so einer Quelle beginnt die lange Reise für die Wassertropfen durch die weite Welt.

Von der kleinen Quelle ...

... geht es zunächst in den Bach. Dort treffen unsere Wassertropfen neue Freunde, andere Wassertropfen, die schon einige Zeit im Bach schwimmen. Im Bach ist es besonders schön, weil das Wasser hier noch so sauber ist. Und das lustige Springen über Steine und Wurzeln macht den Wassertropfen auch viel Spass. Das Beste ist aber, dass ständig neue Freunde hinzukommen. Dadurch brauchen die vielen Wassertropfen immer mehr Platz. So werden dann aus den Bächen langsam immer schneller fließende Flüsse.


Auf den Flüssen ...

... fahren Schiffe, Boote und Dampfer, es ist immer viel los. Die aufregende Reise durch die Flüsse endet oft in einem See. Hier ist das Wasser viel ruhiger und es gibt weniger Schatten. Die Wassertropfen ruhen sich in der Sonne aus. Da sie aber ohne Schutz der Sonne ausgesetzt sind, wird ihnen immer wärmer. Sie können gar nichts dagegen tun und verdampfen einfach als unsichtbares Wasserdampftröpfchen.


Unsere Wassertröpfchen ...

... werden immer leichter und steigen immer höher nach oben in den Himmel hinauf. Doch je höher sie nach oben steigen, desto kühler wird es. Ganz hoch oben angekommen, werden die Wassertropfen wieder schwerer und sichtbar. Dort am Himmel treffen sich die vielen Regentröpfchen wieder. Sie freuen sich so sehr, dass sie mit ihren Kumpels zusammentun und eine richtig dicke Wolke bilden. Und was echte Tropfenfreunde sind, das hält zusammen. Nun wird die inzwischen große, dicke Wolke sehr, sehr schwer. Dann bleibt sie an Bergen hängen und es regnet — viele viele Regentröpfchen.


Die Wassertropfen ...

... kommen als Niederschlag wieder zur Erde zurück. Das kann als sanfter Morgentau, Nebel oder als stürmischer Platzregen sein. Unten auf der Erde angekommen versickern die meisten Wassertröpfchen im Boden. Nun geht es wieder heimwärts ins Grundwasser, das die Wassertropfen nach Hause zur Quelle bringt.


Doch zur Quelle ...

...ist es noch ein mühseliger Weg. Die kleinen Tropfen müssen tief durch die Erde und an eng aneinander liegenden Steinen vorbei. Das einzig gute an dieser Quälerei ist, dass sich das Wasser dabei von Schmutz befreit.


So geht es ...

... nicht allen Regentröpfchen. Diejenigen, die über einer Stadt vom Himmel fallen, können nicht durch den Asphalt versickern, sondern müssen sich zum Abwasser in den Kanal drängen und dürfen bei der Grundwasserneubildung nicht mithelfen.

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