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Die Quelle ...
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ist die Herkunft aller Bäche und Flüsse und auch die der Wassertropfen.
Wassertropfen befinden sich ständig auf der Reise in
einem sogenannten Wasserkreislauf. Ihr wißt ja sicher, dass
aus einer Quelle ständig Wasser sprudelt. Den ganzen Tag lang
und nachts, wenn alle schlafen. An so einer Quelle beginnt die
lange Reise für die Wassertropfen durch die weite Welt.
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Von
der kleinen Quelle ...
... geht es zunächst in den Bach. Dort treffen unsere Wassertropfen
neue Freunde, andere Wassertropfen, die schon einige Zeit im
Bach schwimmen. Im Bach ist es besonders schön, weil das Wasser
hier noch so sauber ist. Und das lustige Springen über Steine
und Wurzeln macht den Wassertropfen auch viel Spass. Das Beste
ist aber, dass ständig neue Freunde hinzukommen. Dadurch brauchen
die vielen Wassertropfen immer mehr Platz. So werden dann aus
den Bächen langsam immer schneller fließende Flüsse.
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Auf den Flüssen
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... fahren Schiffe, Boote und Dampfer, es ist immer viel los.
Die aufregende Reise durch die Flüsse endet oft in einem See.
Hier ist das Wasser viel ruhiger und es gibt weniger Schatten.
Die Wassertropfen ruhen sich in der Sonne aus. Da sie aber ohne
Schutz der Sonne ausgesetzt sind, wird ihnen immer wärmer. Sie
können gar nichts dagegen tun und verdampfen einfach als unsichtbares
Wasserdampftröpfchen.
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Unsere Wassertröpfchen
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... werden immer leichter und steigen immer höher nach oben
in den Himmel hinauf. Doch je höher sie nach oben steigen, desto
kühler wird es. Ganz hoch oben angekommen, werden die Wassertropfen
wieder schwerer und sichtbar. Dort am Himmel treffen sich die
vielen Regentröpfchen wieder. Sie freuen sich so sehr, dass
sie mit ihren Kumpels zusammentun und eine richtig dicke Wolke
bilden. Und was echte Tropfenfreunde sind, das hält zusammen.
Nun wird die inzwischen große, dicke Wolke sehr, sehr schwer.
Dann bleibt sie an Bergen hängen und es regnet viele
viele Regentröpfchen.
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Die Wassertropfen
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... kommen als Niederschlag wieder zur Erde zurück. Das kann
als sanfter Morgentau, Nebel oder als stürmischer Platzregen
sein. Unten auf der Erde angekommen versickern die meisten Wassertröpfchen
im Boden. Nun geht es wieder heimwärts ins Grundwasser, das
die Wassertropfen nach Hause zur Quelle bringt.
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Doch zur Quelle
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...ist es noch ein mühseliger Weg. Die kleinen Tropfen müssen
tief durch die Erde und an eng aneinander liegenden Steinen
vorbei. Das einzig gute an dieser Quälerei ist, dass sich das
Wasser dabei von Schmutz befreit.
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So geht es
...
... nicht allen Regentröpfchen. Diejenigen, die über einer Stadt
vom Himmel fallen, können nicht durch den Asphalt versickern,
sondern müssen sich zum Abwasser in den Kanal drängen und dürfen
bei der Grundwasserneubildung nicht mithelfen.
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